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Firmengründung in den USA – Bankkonto eröffnen

Die 7 Gründe, warum Sie für Ihr Unternehmen ein US-Bankkonto eröffnen sollten

Firmengründung in den USA – Bankkonto eröffnen

Würden Sie einem US-Unternehmen vertrauen, das seine Bank in einem andern Land hat? Würden Sie da nicht misstrauisch werden?

Was bei jedem Normalbürger eine ganz natürliche Skepsis hervorrufen würde, lässt bei Banken und Regierungen die Alarmglocken schellen. Ein Unternehmen braucht einfach eine Bank im eigenen Land. Wenn man sich seriös präsentieren möchte, ist eine Bank im Land des Unternehmens ein Muss. Mit diesem Artikel zeigen wir Ihnen 7 Gründe, warum Sie für Ihr US-Unternehmen unbedingt ein Bankkonto eröffnen sollten.

Doch zunächst stellt sich die Frage:

Kann man so einfach ein US-Konto eröffnen? 

Viele wissen nicht, ob man als Nicht-Amerikaner überhaupt ein Bankkonto eröffnen darf und wie man das bewerkstelligen kann.

Kurz gesagt. Ja. In den USA kann jeder ein Bankkonto für sich oder sein Unternehmen eröffnen, der über die richtigen Unterlagen verfügt. Gründet man ein US-Unternehmen, ist die Eröffnung eines Kontos sogar noch einfacher.

Im Vergleich zu anderen Bankknotenpunkte wie Hongkong oder Singapur, die es Ausländern mittlerweile sehr schwierig bis unmöglich machen, neue Konten zu eröffnen, ist die USA dagegen ein Paradies. Das Common Reporting Standard (CRS), der einen automatischen  Informationsaustausch über Bankkonten auf globaler Ebene zwischen Steuerbehörden gewährleisten soll, ist Grund für viele Nationen, ausländischen Neu-Anlegern ein Konto zu verwehren. Die USA sind hier weniger rigoros.

Was sind denn die Vorteile eines Kontos in den USA?

Es hat einige Vorteile, ein Konto in den Staaten zu eröffnen. Mal abgesehen davon, dass Sie mit einem US-Konto professioneller wirken und Sie bei den eigenen Kunden mehr Vertrauen erwarten können, gibt es 7 weitere Vorteile:

  1. US-Konten sind in der Regel geringeren Gebühren unterworfen als ihre ausländischen Wettbewerber.
  2. Die Zinssätze bei US-Konten sind höher als die mittlerweile beschämenden 0-Zins-Konten in Deutschland.
  3. Wechselkurse sind weniger furchteinflößend. Der Umtausch von Währungen ist mit einem Konto in den USA deutlich günstiger und einfacher.
  4. Amerikanische Banken erschweren auch Bargeld- oder Online-Geschäfte nicht mit ständigen Sicherheitsfragen.
  5. Zahlungssystemen wie PayPal oder TransferWise sind bei US-Konten problemlos integrierbar. Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, als es bei europäischen Konten der Fall ist. Man kann Transfers schneller und bequemer durchführen.
  6. US-Banken sind in der Regel bei der Öffnung eines neuen Kontos sehr schnell. Sobald es bestätigt wurde, erhält man gleich eine kostenlose Debitkarte, mit der man Zugang zu allen ausgewiesenen Geldautomaten weltweit hat. Um Geld abzuheben oder einzuzahlen, muss man nicht mehr zu einer Filiale gehen, sondern kann das ganz bequem beim Drive-in ATM oder über Online-Banking machen.
  7. Auch Konten von Nicht-Amerikanern sind bei der FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) versichert. Die USA machen da keinen Unterschied zu Einheimischen oder Ausländern.

Wie kann man nun als Nicht-Amerikaner ein Bankkonto eröffnen? Was brauchen Sie dazu?

Jede Bank hat ihre eigenen Regeln. Bei manchen kann sich die Eröffnung eines Kontos als etwas schwierig erweisen, andere Banken vereinfachen den Prozess. In jedem Fall benötigen Sie einige Unterlagen, damit die Kontoeröffnung durchgeführt werden kann.

Wie auch bei allen europäischen Banken, müssen Sie sich ausweisen können. Als Ausländer muss man hier mehr Unterlagen anbieten, als ein Amerikaner.

Neben dem Reisepass, benötigen Sie hierzu auch häufig das aktuelle Visum (hier reicht in der Regel das ESTA aus) und ggf. die I-94 Einreise Bescheinigung (online abrufbar).

Manche Banken möchten außerdem Angaben zu Einkommensquellen und zum Steuersitz haben. Auch wenn die USA kein Teil des CRS sind, machen es sich immer mehr Banken zur Gewohnheit, nach derartigen Informationen zu fragen.

Außerdem bestehen die meisten Banken auf ein Mindest-Startkapital. Das ist meist recht niedrig und kann zwischen $100 und $2.000 betragen.

Das größte Handicap ist allerdings, dass man als Ausländer ein Konto nicht online eröffnen kann. Aufgrund von Geldwäsche- und Anti-Terrorismus Gesetzen, verlangen US-Banken unisono, dass man eine Filiale persönlich aufsucht. Damit Ihre Identität überprüft werden kann und Sie persönlich Unterschriften leisten. Sie sollten sich vorab mit der Bank in Verbindung setzen und abklären, was Sie alles benötigen. Sonst könnten Sie eine unschöne Überraschung erleben.

Die richtige Bank – groß oder klein?

Häufig wird auch gefragt, ob man besser ein großes Kreditinstitut oder lieber eine kleine lokale Bank wählen sollte. Größere Banken wie Chase, Wells Fargo oder die Bank of America stehen Ausländern meist offener gegenüber als kleine Kreditinstitute. Außerdem bieten sie solide Services wie Debitkarten mit VISA- oder Mastercard-Unterstützung. 

Man sollte sich gut über die jeweilige Bank und deren Regelungen informieren, bevor man sich entscheidet. Es gibt viele gute US-Kreditinstitute die ausländischen Investoren offen gegenüberstehen und sehr gute Konditionen anbieten.


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